Duisburger Postkarten (Bilder ab 1898)

 

Historische Daten aus Duisburg !
Anf. 5. Jh.
  Römische Präsenz in der Duisburger Altstadt zur Sicherung des Rheinübergangs und der Ruhrmündung.
Um 420   Neubesiedlung der Duisburger Altstadt.
Franken aus dem Inneren Germaniens übernehmen die Stellung der Römer. 
Auf dem Burgplatz errichten sie einen Königshof.
883   Die Normannen erobern Duisburg und überwintern hier.
Früheste schriftliche Erwähnung Duisburgs.
10. Jh.   Der Königshof Duisburg wird zur Königspfalz ausgebaut.
um 1120   Bau einer Stadtbefestigung.
1129   König Lothar III. erlaubt den Duisburgern, im Wald Steine zu brechen.
Älteste im Stadtarchiv vorhandene Urkunde.
1136   Die Abtei Hamborn wird gegründet.
1145   König Konrad III. genehmigt den bereits erfolgten Bau von Bürgerhäusern rund um die Pfalz.
um 1145   Die Johanniter gründen in Duisburg ihre erste Niederlassung auf deutschem Boden.
Der staufische Vorgängerbau der Salvatorkirche wird errichtet.
um 1200   Der Rhein verlegt seinen Lauf von Duisburg weg.
1234   Ein Duisburger Bürger gründet das Zisterzienserinnenkloster in Duissern.
1274-1275   Einrichtung der Ratsverfassung mit zwei Bürgermeistern.
1290   König Rudolf von Habsburg verpfändet die Stadt an den Grafen von Kleve.
13. Jh.   Bau der heute in Überresten noch vorhandenen Stadtmauer.
1316   Mit dem Bau der gotischen Salvatorkirche wird begonnen.
1350   Judenprogrom in Duisburg.
1371   Ruhrort wird als Zollstätte auf dem "Homberger Werth" gegründet.
1392   Früheste Erwähnung des Ruhrorter Hafens.
1407   Duisburg wird wieder in die Hanse aufgenommen.
1437   Ruhrort erhält das Recht zur Stadtbefestigung.
1445   Die Duisburger wehren einen Angriff des Kölner Erzbischofs ab.
1479   Grundsteinlegung zum jetzigen Turm der Salvatorkirche.
1513   Die Gilden erheben sich erfolglos gegen die führenden Familien.
1549   Bisher früheste nachweisbare Erwähnung der Beecker Kirmes.
1551   Erste Nennung der Siedlung Ruhrort als Stadt.
1552   Gerhard Mercator (1512-1594) läßt sich in Duisburg nieder.
1555   Die wundertätige Salvatorstatue wird aus der Kirche entfernt;
die Reformation hat sich endgültig durchgesetzt.
1566   Johannes Corputius vollendet seinen farbigen Stadtplan.
1579   Die erste gedruckte Stadtchronik erscheint.
1608   Die Duisserner Nonnen erwerben das Drei-Giebel-Haus.
1613   Bildersturm in Duisburger Kirchen.
1655   Die Universität Duisburg (bis 1818) wird feierlich eröffnet.
1665   In Ruhrort entsteht eine Schiffergilde.
1666   Duisburg fällt mit dem Herzogtum Kleve endgültig an Brandenburg.
1674   Ein regelmäßiger Schiffsverkehr (Börtschiffahrt) verbindet Duisburg mit Nimwegen.
1701   Kurfürst Friedrich III. läßt sich als Friedrich I., König in Preußen, krönen.
Ruhrort wird preußischer Besitz.
1712   Erste Schiffswerft in Ruhrort.
1715   Die preußische Finanzverwaltung organisiert das Kämmereiwesen Ruhrorts.
1716   Der Ruhrorter Magistrat beschließt den Bau eines angemessenen Hafens.
1720   Auf dem Salvatorkirchtum wird eine Sternwarte eingerichtet.
1730   Ruhrorter Schiffer betätigen sich in den rheinaufwärts gelegenen Städten als Kohlehändler.
1753 - 1754   Der Ruhrorter Hafen wird gründlich überholt und ausgebaut.
1756   Als erstes Haus außerhalb der Ruhrorter Stadtmauer wird das heute sog. Hanielsche Stammhaus errichtet.
1766   Die preußische Regierung übernimmt die Verwaltung des Ruhrorter Hafens.
1770   12 Familien aus Hessen-Darmstadt begründen als Kolonisten den heutigen Stadtteil Neudorf.
1780   Die Ruhr ist schiffbar von Herdecke bis Ruhrort.
1816   Freiher Ludwig von Vincke, seit 1813 Zivilgouverneur von Westfalen,wird Oberpräsident der Provinz Westfalen und Direktor der Ruhrschiffahrtsverwaltung
1820   Erste Hafenerweiterung. Der Inselhafen wird gebaut. Das alte Hafenbecken dient als Zufahrt.
1824   Mit der Schwefelsäurefabrik des Fr.W. Curtius beginnt der Aufbau der chemischen Großindustrie.
1826   Gründung des "Rhein-Kanal-Aktienvereins"
1828   Franz Haniel eröffnet in Ruhrort eine Werft für den Bau von Dampfschiffen.
Erster Spatenstich zum Ausbau des verlandeten Rheinarms, am 10. April 1828
1828 - 1832   Bau des Rheinkanals (späterer Außenhafen) und Anlage eines Freihafens an der Einmündung des Dickelsbaches (Zollhafen).
1833   Abbruch des letzten mittelalterlichen Stadttores.
1834   Gründung des "Verein zur Beförderung der Kohleverschiffung auf Ruhr und Rhein". 
 (Ab 1839/40 "Ruhr-Kanal-Aktien-Verein")
1837 - 1842   Bau des Schleusenhafens in Ruhrort mit Durchstich zum Inselhafen.
Verbindung zur Ruhr durch einen Schleusenkanal mit Kammerschleuse am Hafenzugang.
1840 - 1844   Bau des "Hafenbassin", des jetzigen Innenhafens mit Anschluß an den Rheinkanal und Anbindung an die Ruhr durch ein Kilometer langen Ruhrkanal.
Das Hafenbassin wird westlich durch eine Sperrschleuse und östlich durch eine Kammerschleuse begrenzt.
1847   Die Köln-Mindener Eisenbahn wird an den Duisburger Hafen angebunden.
1848   Die Ruhrorter Häfen erhalten Anschluß an die Köln-Mindener Bahn
durch einen Zweiganschluß nach Oberhausen
1849 - 1850   Bau des Ruhrorter Eisenbahnhafens.
1851   Die ersten Hüttenwerke entstehen am Rhein im Duisburger Gebiet.
Die ersten Werkhäfen und werkseigenen Umschlagstellen entstehen.
1856   Die "Ruhrort-Homberger-Rhein-Trajektanstalt" nimmt den Betrieb auf.
1856 - 1858   Ausbau des Dickelsbaches von der Sperrschleuse.
1860   Zusammenschluß beider Kanal-Vereine in Duisburg zum "Rhein-Ruhr-Kanal-Aktien-Verein".
1860 - 1867   Bau des Nord- und Südhafens in Ruhrort.
1861 - 1864   Vertiefung des Rheinkanals.
Erneuerung der Sperrschleustentore sowie Erweiterung und Ausbau der Kanalmündung.
1865   Friedrich Albert Lange gibt in Duisburg den "Boten vom Niederrhein" heraus.
1867   Beginn des Kohlebergbaus in Hamborn.
1867 - 1874   Die Rheinische Bahngesellschaft legt in Hochfeld den Nordhafen,
den Südhafen und den Kultushafen an.
1873   Duisburg wird kreisfreie Stadt.
Fertigstellung der ersten Eisenbahnbrücke Hochfeld-Rheinhausen.
1872 - 1890   Bau des Kaiserhafens und des Hafenmundes.
1889   Die Stadt Duisburg übernimmt die Häfen vom Rhein-Ruhr-Kanal-Aktien-Verein mit allen Schulden und Lasten.  Sie installiert einen Hafenbahnhof und legt an einem Wendeplatz im Innenhafen den Holzhafen an.
1873   Duisburg wird kreisfreie Stadt. Fertigstellung der ersten Eisenbahnbrücke Hochfeld-Rheinhausen.
1889 - 1893   Erweiterung des Innenhafens.
1895 - 1898   Bau des Parallelhafens.
1890   Einstellung der Ruhrschiffahrt oberhalb von Mülheim an der Ruhr.
1891   Die "Hüttenschule", frühester Vorgänger der Universitätsneugründung (1972),
übersiedelt von Bochum nach Duisburg.
1900 - 1905   Duisburg beginnt den Bau eines groß angelegten Hafens in der Rheinaue bei Neuenkamp.
Ruhrort plant ebenfalls die Ausweitung der Hafenanlagen.
1901   Gründung der Schifferbörse in Ruhrort
1902   Das neue Rathaus wird eingeweiht.
1903 - 1908   Anlage des Hafenkanals mit den Hafenbecken A, B und C sowie des Bahnhofs "Duisburg-Ruhrort-Hafen neu".
Der Hafenkanal dient darüber hinaus als Zufahrt zu dem seit 1906 im Bau befindlichen Rhein-Herne-Kanal.
1905   Die Städte Duisburg, Ruhrort und Meiderich vereinigen sich.
Zusammenschluß der Duisburger und Ruhrorter Häfen.
Duisburg stellt den Bau der Hafenanlage in der Rheinaue ein.
1910   Die Brüder Karl und Peter Strack starten zum ersten Motorflug in Duisburg.
1912   Das Duisburger Stadttheater wird eröffnet.
1914   Der ovale Inselhafen wird zum Teil, der Schleusenhafen ganz zugeschüttet.
Anschluß der Häfen an das westdeutsche Kanalnetz durch Fertigstellung des Rhein-Herne-Kanals. Bau des Vinckekanals.
1918   Der Rhein-Ruhr-Hafenbetriebsverein e. V. wird gegründet.
1921   Homberg erhält Stadtrechte.
1926   Im September werden die öffentlichen Häfen der Interessen- und Betriebsgemeinschaft in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, die "Duisburg-Ruhrorter Häfen AG".
Eingebracht werden die staatlichen Häfen in Ruhrort, die städtischen Häfen in Duisburg und die ehemals der Bahn gehörenden Häfen in Hochfeld und Ruhrort.
Anteilseigner sind zu zwei Dritten Preußen und zu einem Drittel die Stadt Duisburg.
1929   Duisburg und Hamborn werden vereinigt.
1934   Rheinhausen erhält Stadtrechte.
Eröffnung des Duisburger Zoos.
1945   Im Krieg werden 80% der Wohngebäude zerstört oder schwer beschädigt.
Die Häfen und ihre Anlagen sind weitgehend verwüstet, das Versorgungsnetz zerrissen
und die Brücken gesprengt.
Provisorische Instandsetzung von Umschlaganlagen zwecks Versorgung der Bevölkerung.
1950   Das zerstörte Stadttheater wird nach teilweisem Wiederaufbau neu eröffnet.
1950 - 1965   Beseitigung der Kriegsschäden und Wiederaufbau.
Umstrukturierung der Häfen infolge des Übergangs von Kohle auf Mineralöl.
Ölinsel, Schrottinsel und Kohleninsel entstehen.
Durch gezielte Bergbaumaßnahmen werden die Hafenbecken in Ruhrort abgesenkt,
zum Ausgleich der Rheinsohlenerosion im Hafen.
1958   Walsum erhält Stadtrechte.
1962   Letzte Förderung auf der Schachtanlage Neumühl.
1964   Eröffnung des Wilhelm Lehmbruck Museums.
1968   Die Pädagogische Hochschule Ruhr, Abteilung Duisburg, nimmt ihren Lehrbetrieb auf.
Zuschüttung des Kaiserhafens zu zwei Dritteln, ferner des Hellinghafens und des Zollhafens.
1972   Gründung der Universität Duisburg, Gesamthochschule.
1975   Duisburg, Walsum, Homberg, Rheinhausen, Rumeln-Kaldenhausen und Baerl
werden zur neuen Stadt Duisburg zusammengeschlossen.
1976   Das restaurierte Drei-Giebel-Haus wird seiner neuen Bestimmung als Atelierhaus für Künstler übergeben.
1978 - 1980   Bau der "Neue Schleuse Duisburg-Meiderich" zum Rhein-Herne-Kanal.
Am 07.11.1980 wird die Schleuse dem Verkehr übergeben.
1979   Das Museum der deutschen Binnenschiffahrt in Duisburg-Ruhrort wird eröffnet.
1982   Zuschüttung des Nordhafens Hochfeld.
1983   Stadtjubiläum - 1100 Jahre Duisburg
Der Vinckekanal wird ausgebaut.
Probeweise Einführung der Schubschiffahrt mit sechs Leichtern.
Aufkommen modernster Fluß-See-Schiffe für Stückgut, Container und Trailer.
1984   Offizielle Einweihung des ersten Container-Terminals DeCeTe und der Roll-on/Roll-Off-Anlage.
Die Ruhrkohle nimmt auf der Kohleninsel eine neue Verladeanlage in Betrieb.
1986   6. Hanse-Tage der Neuzeit
1987   Die renovierte Ruhrschleuse nimmt ihren Betrieb auf.
Die alte Schleuse I in Meiderich wird abgebrochen.
Die Sechser-Schubfahrt auf dem Rhein wird vom Parlament der Niederlande genehmigt.
27. Mai: Inbetriebnahme des "Rhein-Ruhr-Terminal" im Parallelhafen.
1988   Am 28. Februar Ruhrgebietskonferenz beim Bundeskanzler.
Intensive Bemühungen um die Genehmigung eines Freihafens in Duisburg.
1989   XV. Sommer-Universiade Duisburg '89
Ein Bahnhof für den kombinierten Verkehr mit Anschluß an die Nord-Süd-Magistrale durch die "Südkurve" wird geplant.
Das Gesetz zu Errichtung neuer Freihäfen und zur Änderung des Zollgesetzes tritt am 1. August in Kraft.
Am 21. September Grundsteinlegung zum Freihafen im Nordhafen Ruhrort.
1990   Eröffnung des FreihafensIm Südhafen entsteht eine zweite wasserüberspannende Lager- und Verladehalle.
10. Juli, Gründung der DFL Duisburger Freihafen Lagerhaus Gesellschaft mbH & Co. KG,
der heutigen DFL Freihafen GmbH7. Oktober, Verlegung des ersten Schienenstücks als Grundstein für den kombinierten Ladungsverkehr.
Am 23. November feierliche Einweihung des Duisburger Freihafens,des ersten Freihafens im Binnenland.Richtfest des Logistic-Centers Kaßlerfeld.
1991   275jähriges Jubiläum des Rhein-Ruhr-Hafens Duisburg
Der Freihafen nimmt planmäßig am 2. Januar seinen Betrieb auf.
1992   Eröffnung der Stadtbahn
Haus der Wirtschaftsförderung werden eröffnet.
Eröffnung des Bahnhofs für den kombinierten Verkehr am Ruhrorter Südhafen
1993 - 1996   Ausbau des Ruhrorter Südhafens
1994   Gerhard-Mercator-Jahr zum 400. Todestag und Umbenennung der Universität in Gerhard-Mercator-Universität (Gesamthochschule Duisburg).
Bau der 3. Halle im Freihafen
1995   Umgestaltung des Südufers am Ruhrorter Südhafen zur unmittelbaren Anbindung des Bahnhofs für den kombinierten Verkehr an den Schiffsverkehr
1996   Beginn der Verfüllung des letzten Drittels des Kaiserhafens bis zur Kaiserhafenbrücke
Die Stadt erwirbt die Duisburger Kupferhütte (21 ha)
Eröffnung des Musical-Theaters Duisburg am Marientor.
1997   Gründung der Port Agency GmbH, einer 100prozentigen Tochter der Duisburger Hafen AG,
zur Verbesserung des Standortmarketings.
Bau des PCD Packing-Center Duisburg zum seemäßigen Verpacken hochwertiger Güter.
Zweite Baustufe zur Verfüllung des Kaiserhafens bis zum Vinckekanal.
1998   15.September: Gründung der Rhein-Ruhr Hafen Duisburg-Rheinhausen GmbH,
Erwerb von 215 ha des ehemaligen Krupp-Hüttenwerks in Rheinhausen
22. Dezember: Gründung der Logport-Logistic-Center Duisburg GmbH zur Entwicklung und Vermarktung des Krupp-Geländes.
Inbetriebnahme eines Importkohleterminals der RAG AG auf der Kohleninsel in Ruhrort
1999   Ansiedlung der Firma New Wave, Tochter der japanischen Großreederei NYK, auf dem Logport-Gelände.
Inbetriebnahme des ECT Duisburg Terminals, des 3. Containerterminals in Duisburg.
Bau der vierten Lagerhalle im Duisburger Freihafen.
Abschluß der Verfüllung des Kaiserhafens und Geländegewinn von 24 ha.
Vertragsunterzeichnung mit der Interspe Haman Group und dem britischen Logistikunternehmen P&O zur Ansiedlung auf dem Logport-Areal.
2000   Gründung einer Gesellschaft zum Bau und Betrieb des DIT Duisburg Intermodal 
Terminals bei Logport
Umbennenung der Duisburg-Ruhrorter Häfen AG in Duisburger Hafen AG unter der neuen Dachmarke "duisport".

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